Schutzhaus Latzfonserkreuz



Kirche

Auf 2.296 Metern liegt die neugotische Wallfahrtskirche, die in hellem weiß mit rostrotem Dach inmitten der tiefgrünen Wiesen und grauen Berge hervorsticht.Kirche02

Mit dieser Höhe darf sie sich stolz „höchster Wallfahrtsort Europas“ nennen.

Schwarzer Hergott am LatzfonserkreuzIhre Geschichte reicht noch weit vor die der Schutzhütte. Im Jahre 1700 stand als Wetterkreuz dort oben noch das Kruzifix des Schwarzen Herrgotts, das im selben Jahr in der Totengruft von Latzfons gefunden wurde.

Etwa vierzig Jahre später war es durch die Spenden vieler Wallfahrer möglich, dem unter freiem Himmel stehende Kreuz ein kleines Kirchlein zu bauen.

Aus diesem wurde circa hundert Jahre später der neugotische Bau, der noch heute im Gebirge des Ritzlars steht.
Drei kleine Glocken aus der Werkstatt von Grasmair in Brixen läuten jeden Sonntag zum Gottesdienst.

Außerdem begrüßt das Geläut immer wieder Bittgänger, die von der Saltnerhütte oberhalb der Klausnerhütte, über den Kreuzweg mit fünfzehn Stationen bis zum Latzfonserkreuz- Kirchlein kommen.

 

Die Tradition zur Verehrung des Schwarzen Herrgotts vom Latzfonser Kreuz wird bis heute beibehalten. Verschiedene Bittgänge finden im Laufe des Sommers ihren Weg zum Kreuz und am nähren Sonntag zum 22. Juli, dem  St.- Magdalena-Tag wird jedes Jahr der Kirchtag, das Hauptfest des Wallfahrtsortes, gefeiert.